Grünlandwirtschaft in Bioqualität

Fütterung

  • Die Fütterung erfolgt über mehrere automatisierte Raufen, die über 24 Stunden verteilt 6 Mal (auch nachts) jeweils für eine Stunde geöffnet sind und somit regelmäßig, dem natürlichen

  • Fressrhythmus der Pferde entsprechend Zugang zum Heu ermöglichen.

  • Pro Pferdegruppe sind immer mehr Fressplätze als Herdenmitglieder vorhanden, damit jedes Pferd zuverlässig zu seinem Recht kommt.

  • Im Sommer werden die Fütterungszeiten in der Mitte des Tages durch Weidegang (max. 4 - 5 Stunden) ersetzt.

  • Die Rentnergruppe geht im Sommer länger auf die Weide und bekommt zusätzlich zum Heu nachts Heucobs, im Winter auch tagsüber.

Stressfreie Futteraufnahme durch optimale Versorgung

Durch den regelmäßigen Zugang zum Futter und genügend Platz an den Raufen sind alle Pferde entspannt denn keines muss um den Zugang zum Futter kämpfen. Gleichzeitig wird durch die regelmäßige Fütterung übermäßiges Hineinschlingen verhindert und somit die Gefahr von Koliken und/oder Magengeschwüren auf ein Minimum reduziert.
Unser Heu/Heulage erzeugen wir ausschließlich selbst (s. Grünlandwirtschaft)

Wir wissen, was drin ist! Vom Mähen bis zum Füttern.

Wir erzeugen unser Heu oder Heulage ausschließlich selbst, sodass wir nicht nur den Schnittzeitpunkt und die Behandlung des Rauhfutters, sondern auch die Düngung selbst kontrollieren und steuern können. Dabei haben wir ein ausgeklügeltes System der Kreislaufwirtschaft entwickelt, das nicht nur unseren Pferden hochwertiges Grundfutter in Bioqualität, sondern auch den Humuserhalt und Aufbau unserer Grünlandflächen sichert.

  • Im zeitigen Frühjahr werden alle Wiesen und Weiden geschleppt, um Maulwurfshügel einzuebnen und die Bestückung der Pflanzen zu fördern, wenn nötig wird die Grasnarbe mit der Walze noch rückverfestigt.

  • Anschließend wird organisch- mineralisch gedüngt.

  • Dabei verwenden wir fast ausschließlich unseren eigenen Dünger, der aus dem Pferdemist, der Waldbodeneinstreu, der Terra Preta und Tongesteinsmehl sowie Lavamehl besteht.

  • Der Pferdemist kommt nicht direkt zum Einsatz, sondern wird zwei Mal jährlich umgelagert und umgeschichtet. Dabei wird er belüftet und die Einzelbestandteile werden gut durchmischt.

  • Im Sommer werden die Weiden von nicht gefressenen Pflanzen hausgemäht und gleichzeitig entäppelt. Dadurch bleibt die Grasnarbe gesund und von hoher Qualität.

  • Durch die hohen Temperaturen (z.T. über 70 Grad) in den Mist/Kompostmieten im langen Verrottungsprozess werden Keime und Wurmeier zuverlässig abgetötet.

  • Bei jeder Umschichtung werden die die Mistmieten zusätzlich mit effektiven Mikroorganismen (EM) behandelt, die wir selbst fermentieren.

Am Ende dieses langen Prozesses der (Um) Lagerung und Behandlung entsteht ein organischer feinkrümeliger Dünger, der auf die Grünlandflächen ausgebracht wird und den Böden nur so viel Nährstoffe zuführt, wie auch durch den Aufwuchs der Pflanzen entzogen wird. Außerdem haben wir über die Jahre, in der wir diese Art der ökologischen Grünlandwirtschaft betreiben, festgestellt, dass der Humusaufbau auf unseren Flächen langfristig auch in sehr heißen Sommern zur Wasserspeicherung beiträgt und immer gesundes und artenreiches Wiesengras zur Verfügung steht.